Umweltbedingungen

Aber auch auf bestehende Wasserrechte, Fischereirechte und ganz besonders auf lokale Umweltanforderungen nimmt die Alpenlachs Aquakultur Gruppe besondere Rücksicht. Denn der Schutz des sensiblen Ökosystems der Alpen, der Erhalt der ökologischen Funktionsfähigkeit der Freigewässer und das sanfte Einfügen unserer Teichanlagen in das jeweilige Landschaftsbild sind Peter Brauchl und seinen KollegInnen oberstes Gebot.

Es geht also einerseits darum, die Freigewässer möglichst wenig zu belasten, anderseits sollte das Teichwasser in der Aquakultur trotz wirtschaftlichen Besatzes klar wie im Eismeer bleiben.

Die technische Lösung in “Alpenlachs” Aquakulturanlagen sind “selbstreinigende” Becken: Kreisströmungen in runden Teichen mit leichtem Gefälle der Teichsohle zur Beckenmitte hin führen dort zu einer Ansammlung der Fischfäkalien. Über einen Bodenablauf werden diese Stoffe mit einer geringen Wassermenge täglich vom Teichboden in Sumpfbeete geführt. Von diesen wird das Abwasser in ein mit Schilf, Binsen oder anderen Helophyten (Sumpfpflanzen) bepflanztes Feuchtgebiet geleitet und geklärt, bevor es ins Freigewässer zurückgeführt wird. Steinkrebs, Feuersalamander und Schwarzstorch finden in den neu geschaffenen Feuchtgebieten um die Aquakulturanlagen ideale Lebensbedingungen. Dieses System stellt damit einen Meilenstein in der Entwicklung wirklich “sauberer” und ökologisch vertretbarer Binnenland-Aquakulturanlagen dar.

Wussten Sie?

dass das Projekt “Alpenlachs-Qualitätssicherung” den 2. Rang beim NÖ RUISNET-Award 2007 erreicht hat?